Erwachsene

Praxis für Logopädie in Leipzig - Therapie für Erwachsene

Egal wie alt oder jung Sie sind – in unserer logopädischen Praxis in Leipzig Südvorstadt und Plagwitz helfen wir Ihnen gern weiter. Dazu wird vor Beginn der eigentlichen Therapie untersucht, welche Symptome vorhanden sind. Haben Sie Probleme mit der Stimme? Verschlucken Sie sich in letzter Zeit öfter? Können Sie bestimmte Wörter manchmal einfach nicht über die Lippen bringen? Wir untersuchen u. a. Ihre Aussprache, Grammatik, das allgemeine Verständnis und natürlich auch die Stimm-, Atem- und Schluckfunktionen.

Bei der logopädischen Therapie unterscheidet man zwischen Stimmstörungen, Schluckstörungen, Sprechstörungen und Sprachstörungen. Bei Erwachsenen werden die Probleme häufig durch Schädel- oder Hirnverletzungen, neurologische Erkrankungen, Schlaganfälle oder stimmlicher Überbelastung im Beruf verursacht. Auch Redeflussstörungen, wie Stottern und Poltern, lassen sich noch im Erwachsenenalter gut therapieren. Vertrauensvoll stehen wir Ihnen als Logopäde in Leipzig zur Seite und helfen mit Rat und Tat.

Gern beraten wir zusätzlich zur eigenen Therapie auch Ihre Angehörigen. So kann Ihr familiäres Umfeld die Therapie am besten verstehen und Sie tatkräftig unterstützen – für langanhaltenden und nachhaltigen Therapieerfolg.

„Das Menschlichste, was wir haben, ist doch die Sprache, und wir haben sie, um zu sprechen.“
Theodor Fontane

Ihre logopädische Praxis in Leipzig - Sprechstörungen bei Erwachsenen

Erwachsene mit phonetischen Aussprachestörungen haben Schwierigkeiten, einen Laut richtig zu bilden. Die bekannteste Form dieser Störung ist das „Lispeln“ bzw. der „Sigmatismus“. Die Aussprache wird dadurch verändert, dass bei der Artikulation des Lautes /s/ die Zunge z. B. zwischen die Zähne rutscht.

Ein weiterer Grund für den Aussprachefehler kann eine andere Muttersprache sein, in welcher der Laut anders gesprochen wird oder gar nicht vorkommt. Es handelt sich hierbei dann um einen Akzent.

Betroffene haben also entweder keine Ahnung, wie der korrekte Ziellaut produziert wird oder können das nötige Bewegungsmuster der Zunge bzw. Lippen noch nicht korrekt umsetzen.

Unsere Logopädie hilft Erwachsenen, die Problemlaute zu erlernen und in die Alltagssprache zu übertragen. In unserer logopädischen Praxis in Leipzig erarbeiten die fehlerhaften Laute, bis die Sprache leicht von den Lippen geht.

Dysarthrien bzw. Dysarthrophonien sind Störungen in der Ausführung von Sprechbewegungen auf Grund angeborener oder erworbener Hirnstörungen. Ursachen können ein Schlaganfall, eine neurologische Erkrankung (z. B. Parkinson) oder auch ein Unfall sein. Die Aussprache ist hier oft sehr undeutlich, weil vor allem die Beweglichkeit von Zunge, Lippen und Gaumensegel eingeschränkt ist. 

Symptome von Dysarthrien bzw. Dysarthrophonien sind ein gestörter Schluck- und Hustenreflex. Gleichzeitig kann auch die Stimme verändert und die Atmung beim Sprechen auffällig sein.

Die Sprachtherapie in unserer Leipziger Praxis umfasst an erster Stelle eine ausführliche Diagnostik. So können betroffene Bereiche identifiziert und gezielt behandelt werden. So lassen sich bestimmte Funktionen wiederherstellen oder zumindest positiv beeinflussen.

Weiterhin bieten wir auch eine umfassende Beratung bezüglich einer Anpassung des Alltags sowie die Unterstützung durch geeignete Hilfsmittel.

Bei einer Sprechapraxie liegt das Problem in der sogenannten Sprechplanung. Bei den Betroffenen herrscht Unfähigkeit, Laute willentlich zu produzieren. Sie sind nicht in der Lage, Wörter oder Sätze zu bilden, obwohl sie genau wissen, was sie sagen wollen. So kann ein Patient z.B. den Ausdruck des Ekels mit „iih“ äußern, ist aber trotz großer Bemühungen nicht in der Lage ein /i/ zu sprechen.

Sprechapraxie tritt fast immer in Kombination mit einer Aphasie auf. Sie kann durch verschiedene neurologische Erkrankungen (wie z. B. Schlaganfall, Tumore) oder auch Unfälle (z. B. Schädel-Hirn- Trauma) entstehen.

Schluckstörungen bei Erwachsenen- Schlucktherapie in Leipzig

Die Dysphagie beschreibt die Störung des Schluckvorganges. Der normale Schluckablauf ist in Folge neurologischer Erkrankungen verändert. Zu diesen Erkrankungen zählen Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma, Multiple Sklerose, Amyotrophe Lateral-Sklerose (ALS) oder aber auch Tumoren im Kopf- und Halsbereich. Es besteht die Gefahr, dass Speichel, Nahrung oder Flüssigkeit in die Atemwege gelangt. Dieses Verschlucken (Aspiration) kann schlimmstenfalls zum Ersticken und/oder einer Lungenentzündung (Aspirationspneumonie) führen. Folgen einer Schluckstörung können Unter- oder Fehlernährung, Flüssigkeitsmangel (Dehydratation), Gewichtsverlust oder Appetitlosigkeit sein.

Eine Schluckstörung ist nicht immer eindeutig erkennbar. Körperliche Symptome können z. B. eine erhöhte Körpertemperatur, Bronchitis, Lungenentzündung oder ein Gewichts- und Flüssigkeitsverlust sein. Oft kommt es zu häufigem Husten, Räuspern, Aufstoßen und Verschlucken während des Essens oder direkt nach dem Essen. Weitere Anzeichen können sein:

  • Rasselnde Atemgeräusche,
  • das Gefühl, dass Essen im Hals stecken bleibt,
  • ein Kloßgefühl im Hals,
  • eine gurgelnde, feucht klingende Stimme,
  • Nahrungsansammlungen in der Mundhöhle,
  • Austritt von Nahrung oder Speichel durch Nase oder Mund,
  • Steckenbleiben der Nahrung,
  • Nahrungsverweigerung oder
  • Angst vor dem Schlucken bzw. Angst sich zu verschlucken

Bei der logopädischen Therapie einer Schluckstörung wird gemeinsam mit dem Patienten ein individueller Behandlungsplan ausgearbeitet. Das Ziel dabei ist, eine sichere orale Ernährung zu ermöglichen. Wichtige Bereiche der Schlucktherapie sind:

  • Wiederherstellung der gestörten Funktionen,
  • Arbeit an der Haltung, um eine günstige Ausgangsposition zu schaffen,
  • Ersatzstrategien,
  • Anpassung der Umwelt – Kostanpassung, geeignete Nahrungsmittel oder Hilfsmitteleinsatz und
  • Ernährungstipps.

Sprachtherapie für Erwachsene in Leipzig - Sprachstörungen effektiv behandeln

Die Diagnose „Aphasie“ bezeichnet Sprachstörungen, die aufgrund einer Hirnschädigung entstanden sind. So können nach einem Schlaganfall, einer Hirn-OP, einer Kopfverletzung, einem Hirn-Tumor, einer Hirnblutung oder anderen hirnverletzenden Erkrankungen Aphasien auftreten.

Dabei kann es zu verschiedenen Symptomen und Symptomkombinationen kommen. Die Fähigkeiten Sprechen, Verstehen, Lesen oder auch Schreiben können betroffen sein . Die Betroffenen leiden unter Wortfindungsstörungen, Sprachverständnisstörungen, Sprachanstrengung oder zeigen eine reduzierte Satzstruktur, Wortentstellungen und andere Auffälligkeiten.

Im Rahmen der logopädischen Behandlung in unserer Praxis in Leipzig werden eine ausführliche Diagnostik und Beratung durchgeführt. Angehörige werden über die Symptomatik aufgeklärt und beraten, wie sie lernen können den Betroffenen zu helfen.

In der Therapie arbeiten die Logopäd*innen an der Wiederherstellung und Kompensation verlorener Fähigkeiten. Die größten Erfolge werden dabei kurz nach dem verursachenden Ereignis erzielt. Daher ist eine frühestmögliche und zu Beginn sehr hochfrequente Therapie sinnvoll. Doch auch nach längerer Zeit sind noch Fortschritte erreichbar.

Stimmtherapie in Leipzig - Stimmstörungen bei Erwachsenen

Ein Schwerpunkt unserer Praxis ist die Behandlung von Stimmstörungen. Für Menschen, die

  • viel sprechen müssen,
  • Sprechen zunehmend anstrengend finden,
  • ihre Stimme als zu hoch und resonanzarm empfinden, 
  • öfter heiser werden oder
  • Atem- bzw. Stimmprobleme nach einer Operation haben,

kann eine logopädische Therapie sinnvoll sein. Sie hilft dabei, die eigene Stimme wiederzufinden.

Stimmstörungen bei Erwachsenen können funktionelle oder organische Ursachen haben. Die Symptome können sich durch Heiserkeit (ohne akuten Infekt), eingeschränkte Belastbarkeit der Stimme, Schmerzen oder ein Fremdkörpergefühl im Kehlkopf äußern.

Die häufigste Form der Stimmstörungen sind die funktionellen Stimmstörungen. Sie beruhen auf einem fehlerhaften Gebrauch der Stimmorgane durch „zu viel“ (hyperfunktionelle Dysphonie) oder „zu wenig“ (hypofunktionelle Dysphonie) Spannung in den stimmbildenden Muskeln. Eine zu hohe Stimmbelastung im Beruf ist dabei meist die Ursache.

Bei den organischen Stimmstörungen werden die Stimmlippen oder die an der Stimmgebung beteiligten Nerven verletzt. Gründe hierfür können u.a. Tumorentfernung, Intubation, Kehlkopfentzündung oder Schilddrüsenoperation sein. Wird dabei der Nervus Reccurens verletzt, kann zu einer Lähmung einer Stimmlippe führen.

  • individuelle Stimmanalyse
  • gemeinsame Festlegung von Therapiezielen
  • Anleitung zum gesunden Umgang mit der Stimme
  • Atemtechnik, Entspannungs- und Lockerungsübungen
  • praktische Übungen zur Atmung, Haltung, Artikulation, Modulation und Lautstärke
  • Tipps und Tricks für Vielsprecher
  • Anleitung zur individuellen Weiterarbeit nach der Therapie

SÜDVORSTADT:
August-Bebel-Straße 27
04275 Leipzig

0341 / 580 62 100

PLAGWITZ:
Aurelienstraße 57
04177 Leipzig

0341 / 591 76 102